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Ist ein Hocker für die Gartenarbeit eine gute Entlastung?

Ein Garten ist viel mehr als die grüne Oase vor der eigenen Haustür. Im Sommer wird der Rasen zum zweiten Wohnzimmer, zum Spielplatz und zur Partyzone. Damit der Außenbereich auch wirklich einladend erscheint, ist einiges an Arbeit notwendig. Zu allen Jahreszeiten stehen verschiedene Tätigkeiten an. Plagt dabei der Rücken, ist die Freude am Gärtnern schnell getrübt. Ein Hocker für Gartenarbeit oder Haushalt schont die Gelenke und mahnt zum Ausruhen. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie sich mit einem Gartenhocker die Arbeit erleichtern können und wie sich die Alltagshelfer vielseitig einsetzen lassen.

Wie kann ein Hocker die Gartenarbeit erleichtern helfen?

Viele Deutsche verbringen ihre Freizeit bevorzugt im eigenen Garten. Die Wohlfühloase im Grünen dient nicht nur dem Ausruhen und Relaxen. Es gibt eigentlich immer etwas zu tun. Die Blumenbeete müssen von Unkraut befreit werden und der Rasen wirkt nur einladend, wenn er regelmäßig geschnitten wird. Damit die Beete im Frühling bestellt werden können, ist das Umgraben wichtig. Die Bäume treiben üppig aus, wenn der Schnitt nicht vernachlässigt wird und auch an der Hecke muss häufiger die Schere angesetzt werden.

All diese Tätigkeiten kosten nicht nur Zeit, sondern setzen auch Ihrem Körper zu. Besonders der ständige Wechsel zwischen Bücken und Aufrichten belastet die Rückenmuskulatur. Wer sich bei der Arbeit auf den harten Boden kniet, überfordert seine Gelenke. Überkopf-Arbeiten beim Baum- oder Heckenschnitt belasten die Schultern.

Wenn Sie einen Hocker für die Gartenarbeit nutzen, spüren Sie sofort eine Entlastung. Der Rücken wird weit weniger belastet, wenn Sie beim Unkraut zupfen sitzen können. Ein Gartenhocker dient nicht nur zum Sitzen, sondern schont auch die Kniegelenke beim Aufstehen. Meist sind die nützlichen Helfer auf der Unterseite mit einer Polsterung versehen. Sie können Ihren Hocker für Gartenarbeit und Alltag einfach umdrehen und als Kniekissen nutzen.

Welche körperlichen Belastungen treten durch Gartenarbeit auf?

Mehr als 200.000 Unfälle ereignen sich jährlich in deutschen Gärten. Statisch gesehen hat sich bereits jeder Vierte von uns beim Gärtnern Verletzungen zugezogen. Primär fallen dabei Stürze oder Schnittverletzungen ins Gewicht.

Nicht vernachlässigt werden sollten Blessuren, die durch Überanstrengung auftreten. Wenn Sie schwer heben, ruckartige Bewegungen machen oder zu lange beim Heckenschnitt über Kopf arbeiten, treten Muskelschmerzen und andere Beschwerden auf. Viele Gartenarbeiten sind eine Herausforderung für Muskeln und Gelenke. Eine Überlastung kann schmerzhafte Verrenkungen und Verspannungen zur Folge haben.

Rückenschmerzen durch Gartenarbeit

Eine falsche Haltung bei der Gartenarbeit rächt sich besonders in fortgeschrittenem Alter. Untrainierte Personen muten ihren Muskeln bei Umgraben oder Baumschnitt Schwerstarbeit zu. Diese quittiert der Rücken mit akuten Belastungsschmerzen. Verspannt sich die Rückenmuskulatur plötzlich, kommt es zum Hexenschuss.

Durch die richtige Haltung und Handhabung von Gartengeräten können Rückenschmerzen während der Gartenarbeit vermieden werden. Wird ein Hocker für die Gartenarbeit eingesetzt, können Sie im Sitzen arbeiten und die Rückenpartie entlasten. Legen Sie zudem Wert auf ergonomische Gartengeräte, die ein geringes Gewicht mitbringen und sich einfach handhaben lassen.

Wichtig ist auch eine angepasste Kleidung. Dies bringen die wenigsten mit Rückenschmerzen in Verbindung. Dennoch lassen zu dünne Kleidungsstücke den Körper während der Arbeit schnell auskühlen und Sie können dadurch das Auftreten von Rückenschmerzen beschleunigen.

Knieschmerzen durch Gartenarbeit

Beete umzugraben oder Bäume und Sträucher zu schneiden, sind wahre Knochenarbeiten. Wer in gebückter Haltung über längere Zeit gärtnert, wird vor allem das Kniegelenk belasten. Auch beim vermeintlich simplen Unkraut jäten müssen die Kniegelenke viel aushalten. Eine Kniearthrose ist nicht nur bei Gärtnern verstärkt zu beobachten, sondern kann auch Handwerker treffen, die längere Zeit an der Werkbank verbringen.

Knien ist im Garten häufig nicht zu vermeiden und kann sogar den Rückenbereich entlasten. Nutzen Sie den Hocker als Knieschoner und achten bei der Arbeit auf einen möglichst geraden Rücken, arbeiten Sie bequem und gelenkschonend.

Schulterschmerzen durch Gartenarbeit

Im Frühling und Herbst ist es Zeit für den Schnitt von Bäumen und Hecken. Anstrengende Überkopf-Arbeiten warten auf Sie. Werden die Weichteile gereizt, können Muskeln und Sehnen im Schultergelenk eingeklemmt werden oder am Schulterdach anstoßen. Daraus entstehen schmerzhafte Entzündungen.

Ein Schulterengpasssyndrom plagt etwa zehn Prozent aller Deutschen und stellt eine der Hauptursachen für Schulterschmerzen dar. Ein Hocker für die Gartenarbeit kann Ihnen bei stehenden Arbeiten keine Entlastung bieten. Dennoch sollten Sie sich den Alltagshelfer bereitstellen, um das Ausruhen nicht zu vergessen. Arbeiten in kürzeren Zeitintervallen belastet die Muskeln und Gelenke weniger. Auch als Ablage für Gartengeräte kann der Hocker dienen und Sie damit vorm Bücken bewahren.

Der Gartenhocker als vielseitiger Helfer

Eine falsche Haltung bei der Gartenarbeit verursacht häufig Gelenkschmerzen. Langes Stehen, Arbeiten in gebückter Haltung oder das Knien auf festem Untergrund sind Störfaktoren, die Sie durch die Verwendung eines Gartenhockers minimieren oder komplett ausschalten können.

Ein Hocker dient vorrangig zum Sitzen. Gönnen Sie sich eine Ruhepause und verzichten dabei auf sperrige oder klapprige Gartenstühle, die nicht selten kippeln und damit eine weitere Unfallgefahr darstellen. Möchten Sie sich in einem bequemen Gartenstuhl ausruhen, kann der Hocker zusätzlich zum Beine hochlegen verwendet werden.

Ihre Gelenke entlasten Sie bei der Verwendung eines Hockers bei vielseitigen Tätigkeiten:

  • Unkraut jäten
  • Umtopfen von Pflanzen
  • Säen und Pflanzen
  • Obst und Gemüse ernten

Ihre Vielseitigkeit stellen diese Alltagshelfer unter Beweis, wenn sie sich auch als Ablage verwenden lassen, als Stauraum genutzt werden können oder praktische Rollen besitzen. Damit sich der Hocker einfach transportieren und einlagern lässt, achten Sie auf eine leichte Metallkonstruktion und einen praktischen Klappmechanismus.

Welche Belastbarkeit bringen Hocker für Gartenarbeit mit?

Damit ein Hocker für den Garten seinen Zweck erfüllt, sollte es sich um ein stabiles und robustes Modell handeln. Die Belastbarkeit der Hocker ist in der Regel auf den Verpackungen angegeben.  Die Werte für die Belastbarkeit schwanken. Achten Sie darauf, dass der gewählte Hocker mit Ihrem eigenen Körpergewicht kompatibel erscheint. Hocker für die Gartenarbeit halten meist Belastungen zwischen 80 und 150 Kilogramm aus.

Welche Arten von Gartenhockern gibt es?

Hocker für den Garten sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Dabei können verschiedene Kriterien ins Auge gefasst werden:

  • Material: Sie haben die Wahl aus Modellen aus Metall oder Kunststoff. Hocker aus Kunststoff sind robust, recht preisgünstig und lassen sich einfach reinigen. Als stabil und langlebig erweisen sich Hocker aus Metallrohr.
  • Mechanismus: Einige Hocker lassen sich nicht verstellen. Sie müssen folglich beim Kauf genau darauf achten, dass die Abmessungen zu Ihren Körpermaßen passen. Mehr Flexibilität bieten höhenverstellbare oder klappbare Modelle.
  • Zusatzfunktionen: Soll Ihnen der Hocker Mehrwert bieten, achten Sie auf spezielle Funktionen. Beim Unkraut jäten in Rabatten kann eine Rollfunktion von Vorteil sein. Benötigen Sie verschiedene Werkzeuge, ist es hilfreich, wenn der Hocker über eine Ablage verfügt. Möchten Sie nicht nur sitzen, sondern auch knien, ist die Möglichkeit, den Hocker umzudrehen und als gepolstertes Kniekissen zu verwenden unerlässlich.

 

Weitere Helfer, die Ihnen die Gartenarbeit leichter machen

Der Hocker für die Gartenarbeit schont Knie und Muskeln. Doch damit nicht genug. Es gibt weitere Möglichkeiten, sich die Arbeit zu erleichtern und Schmerzen vorzubeugen.

  • Gartenschere: Wer länger mit unhandlichen Schneidwerkzeugen hantiert, belastet seine Gelenke. Greifen Sie zu einer Gartenschere, die sich selbst wieder öffnet. Die Handgelenke werden geschont, weil sie keinen Druck aufwenden müssen.
  • Gartenkralle: Das Arbeiten wird leichter, wenn es sich um Modelle mit aufrechten Griffen handelt. Diese können Sie mit geradem Handgelenk umfassen. Rutschfeste Griffe senken die Verletzungsgefahr durch Abrutschen.
  • Gießkanne: Schwere Gießkannen schleppen wird zum Kraftakt für Arme und Schultern. Greifen Sie dagegen auf einen flexiblen Gartenschlauch zurück, geht die Arbeit leichter von der Hand und Rücken und Hände werden geschont.

 

Hocker als Alltagshelfer

Nicht nur im Garten, sondern auch im Haushalt lauern verschiedene Stolperstellen. Seniorenstühle können Ihnen bei praktischen Tätigkeiten im Haushalt Hilfe und Unterstützung bieten.

Seniorenstühle bewahren vor Stürzen und lassen sich auch als fahrbare Untersätze nutzen, sofern Rollen integriert sind. Als Mobilitätshilfen können Seniorenstühle älteren Menschen ein Stück Selbstständigkeit zurückbringen.

Wo Stühle oder Sessel aus Platzgründen keine Anwendung finden können, ist ein Seniorenstuhl einsatzfähig. Sie können längeres Stehen vermeiden und finden mit diesen Alltagshelfern Entlastung beim Kochen oder Geschirrspülen, beim Putzen oder beim Duschen und Baden.

Fazit

Im heimischen Garten lauern zahlreiche Unfallquellen. Oft unterschätzt werden Beschwerden, die durch eine falsche Körperhaltung während der Gartenarbeit auftreten können. Langes Arbeiten in gebückter Haltung oder der abrupte Wechsel zwischen Bücken und Stehen können zu Hexenschuss und anderen Rückenproblemen führen. Auch Knie und Schultern werden weit weniger belastet, wenn Sie einen Hocker für Arbeiten im Garten verwenden. Die Hocker sind leicht und einfach zu handhaben. Sie finden festen Sitz und können die meisten Modelle einfach umklappen und als Kniekissen verwenden. Rollen und Stauraum erhöhen den Benutzerkomfort. Seniorenstühle übernehmen diesen Part im eigenen Zuhause und entlasten bei der Küchenarbeit oder beim Duschen. Beim Kauf gilt es, auf Stabilität und die notwendige Belastbarkeit zu achten.

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