1. 10 Praktische Tipps zur Architekturfotografie
  2. Was die Zukunftsangst mit uns macht und wie wir uns helfen können
  3. Wo Sie Hilfe bei Schlafapnoe bekommen können
  4. Wie ein Sparring Partner die Blickwinkel auf betriebliche Probleme verändern kann
  5. Wie die Festigkeit von Rohrkupplungen immer weiter verbessert wurde
  6. Die Verbreitung von Cloud Lösungen in sensiblen Branchen
  7. Das sind Einsatzgebiete von einem Kugellager wo man es meist nicht erwartet
  8. 5 beliebte Reiseziele in der Schweiz, wo Sie mit Wohnwagen gut Urlaub machen können
  9. Die Entwicklung vom Immobilienpreisspiegel in der Schweiz 2021 durch Corona
  10. Wie Sie Ihre Logitik durch ein Coillager optimieren können und so wirtschaftlicher werden
  11. Deshalb bieten T Eisen Heringe mehr Zugkraft als klassische Zeltheringe
  12. Wie Sie die Patientendosis mit der Messkammer digital analysieren und gesetzeskonform dokumentieren
  13. Wie es die Marke ISEKI geschafft hat in Deutschland innerhalb der Nische Kleintraktoren so groß zu werden.
  14. Wie Profi Fensterreinigungsmittel mit Lotuseffekt in den letzten Jahren weiterentwickelt wurden
  15. Diese Übungen nach einer Prostata OP können Ihnen helfen wieder fit zu werden
  16. Die perfekte Hochzeitslocation finden – Der 7 Schritte Plan
  17. Warum die Autoklaven Sterilisation in keinem Hygienebereich fehlen sollte
  18. So gesund ist ein Mini Trampolin für die ganze Familie
  19. Das versteht man unter der Bezeichnung Kompaktschlepper
  20. Wie ein Email Automations Tool den Arbeitsalltag erleichtern kann
  21. Kreative Ideen für Werbegeschenke zu Ostern für Mitarbeiter & Kunden
  22. 5 Elemente einer erfolgreichen Branding Marketing Strategie
  23. Wie deutsche Unternehmen den Recyclingprozess optimieren
  24. Warum Kinder draußen spielen sollten
  25. Bei diesen Anwendungsgebieten ist eine genaue Füllstandsmessung wichtig
  26. Die Funktionsweise von Vape Pod Systemen
  27. Wie Holzmöbel und Holzelemente das Raumklima verbessern
  28. Deshalb ist Jumping Fitness so gut für Deine Gesundheit
  29. Darauf sollten Sie beim Kauf von Kinderzimmermöbeln unbedingt achten
  30. Die Funktionsweise von EKG Geräten kurz und verständlich erklärt
  31. Unternehmensfinanzierungen – über das klassische Bankdarlehen hinaus
  32. Wie Sie Ihre Firmen Telefonie professionell ins Homeoffice übertragen
  33. Was Schlafapnoe ist und was Sie dagegen tun können
  34. Wie sich das Berufsbild des Freelancers im 21. Jahrhundert entwickelt hat
  35. Was versteht man unter einer Organuhr und was hat es dabei mit der Lunge zu tun
  36. Wie sich das Reiseverhalten durch Corona dauerhaft verändern könnte
  37. Wie Klärschlammverbrennung die Grüne Energiegewinnung fördern kann
  38. Diese Pflanzen sind besonders bienenfreundlich
  39. Wie Menschen seit Urzeiten mit Tieren kommunizieren können
  40. Wie die Corona Lockdowns der Tierwelt zugute kommen
  41. 10 Tipps wie Sie Ihren Garten richtig winterfest machen
  42. Wie krank sind deutsche Wälder wirklich und was wir alle tun können
  43. Bei diesen Themen sind wir im Bereich Forschung in Europa besonders stark
  44. Wie sich ein großer Garten auf den Wert einer Immobilie auswirkt
  45. Auswirkungen von Corona aufs Gedächtnis – Das wird beobachtet
  46. Deshalb sind Touren mit einem geschichtlichen Rückblick ins dritte Reich bei Touristen so gefragt
  47. Deshalb ist Propylen so wichtig für die Industrie
  48. 5 unschlagbare Argumente für Immobilien im Grünen
  49. Übersetzungen durch EDV oder Mensch – Wie gut ist die Technik wirklich?
  50. 5 Tipps die Sie beim Kauf von einem guten Jagdmesser beachten sollten
  51. Every pleasure is to be

 663 Aufrufe,  3 Heute

Der deutsche Wald ist krank, sehr krank sogar. In großem Umfang sterben besonders die Fichten aber mittlerweile sind auch schon viele Buchen, Eichen und Kastanien betroffen. Bis zum Jahresende 2019 waren in Deutschland schon rund 120.000 Hektar Wald vernichtet, fielen über 60 Millionen Festmeter Schadholz an. Die vielen von der Umwelt vergifteten, von Schädlingen befallenen, von Trockenheit getöteten, von Stürmen umgeknickten und von Waldbränden verkohlen Bäume sind ein trauriger Anblick. Und dieses Waldsterben kommt zu einer Zeit, wo immer klarer wird, wie wichtig der Wald als Klimaschützer gebraucht wird. Forscher haben errechnet, dass er heute bis zu zwei Drittel der vom Menschen gemachten CO2-Belastung ausgleichen kann. Abgesehen davon, dass er Tieren und Pflanzen Schutz und Menschen wirtschaftlichen Nutzen, Erholung und Lebensqualität bietet.

Was setzt Deutschlands Wald so sehr zu?

Es gibt gleich mehrere Ursachen für das fortschreitende Waldsterben in Deutschland. Eine davon ist der Klimawechsel und die dadurch bedingte Trockenheit der letzten Jahre. Durch den fortschreitenden Wassermangel und die Austrocknung der Böden in vielen Regionen Deutschlands leiden die Bäume unter dem sogenannten Trockenstress. Ihr Wachstum verringert sich, ihre Vitalität und Widerstandsfähigkeit sinkt und sie können dadurch schlechter mit Schädlingen wie den Borkenkäfer oder den Seidenspinner sowie mit schädlichen Pilzen fertig werden. Bei Laubbäumen werden die Blätter kleiner und werden sehr viel früher abgeworfen, die Baumkronen immer lichter, die Samen schwächer. Bei den Nadelbäumen verfärben sich die Nadeln braun und fallen ab. Aber auch die Unwetter haben in den letzten Jahren zugenommen. Starkregen und Stürme richten auch im Wald immer mehr Schäden an. Geschwächte und kranke Bäume stürzen leichter um oder verlieren viel mehr Äste als gesunde und starke. Regnet es dann doch einmal, dann in kurzer Zeit zu viel. Dadurch wird der Boden extrem aufgeweicht und die Baumwurzeln verlieren ihren Halt. Auch Waldbrände nehmen durch die Trockenheit deutlich zu.

Ein anderer Grund dafür, dass es dem Wald nicht gut geht, ist die in Deutschland weit verbreitete künstlich angelegte Monokultur. Wo in großer Menge und in relativ geringem Abstand die gleiche Baumart (meistens Fichte und Tanne) wächst, kommt noch weniger Feuchtigkeit in den Boden, wächst kaum wasserspeicherndes Unterholz und breiten sich Schädlinge viel schneller aus als in einem natürlich gewachsenem Mischwald.

Ebenfalls schlecht für den Wald sind zu viele Nährstoffe im Boden. Hatten deutsche Wälder noch vor dreißig bis vierzig Jahren vor allem unter dem sogenannten sauren Regen zu leiden, der dem Boden wichtige Nährstoffe entzog, ist jetzt der Überschuss an Nährstoffen ein Problem. Hauptsächlich entsteht er durch Stickstoffverbindungen aus der Viehwirtschaft und aus industriellen Abgasen, die entweder über die Luft oder über das Wasser in den Waldboden gelangen. Betroffene Bäume wachsen zu schnell und zu stark, darunter leidet ihre Gesundheit und macht sie anfällig für Krankheiten und für Schädlinge.

Ein oft unterschätztes Problem im deutschen Wald ist auch zu viel Wild. Das normale ökologische Gleichgewicht zwischen dem Wild und seinem Futter sowie seinen Fressfeinden ist in Deutschland schon länger gestört. Zum einen gibt es nur noch wenige Raubtiere als natürliche Wildfeinde, zum anderen findet das Wild besonders auf den großen industriellen landwirtschaftlichen Flächen und bedingt durch die vergleichsweise milden Winter immer ausreichend Futter. Deshalb nimmt die Wildpopulation immer weiter zu und damit steigt auch die Gefahr von Wildschäden. Durch Verbiss und das Fegen und Abschälen der Rinde können besonders junge Bäumchen geschädigt oder vernichtet werden.

Was muss zur Rettung des deutschen Waldes getan werden?

Da ist zuerst einmal das große Ziel, alles zu unternehmen, um den Klimawandel zu stoppen und die Erderwärmung nicht weiter steigen zu lassen. Aber auch kleinere Schritte sind ganz wichtig. So sind sich die Fachleute darüber einig, dass der Wald der Zukunft auf alle Fälle vielfältig sein muss. Laub und Nadelbäume, größere und kleinere Exemplare sollten nebeneinander und miteinander wachsen. Außerdem ist es wichtig, mehr Baumarten zu haben, die mit höheren Temperaturen und weniger Wasser zurechtkommen und trotzdem auch Frost vertragen und relativ fest wurzeln. Es gibt eine ganze Reihe einheimischer Bäume, bei denen das der Fall ist. Zu ihnen gehören zum Beispiel der Spitzahorn und der Bergahorn, die Traubeneiche, die Sommerlinde und Winterlinde, die Hagebuche, der Nussbaum, die Waldföhre und die Lärche. Aber auch bei uns ursprünglich nicht einheimische Baumarten wie die Douglasie, die Weymouthskiefer, die Roteiche oder amerikanische Spitzeiche und die Elsbeere, um nur einige Beispiele zu nennen. Außerdem müssen die Wälder auch naturnaher als bisher gelassen werden. Altholz und Totholz sollte auf dem Boden liegen bleiben. Es speichert Wasser und kann somit dafür sorgen, das der Wald sich sein eigenes Klima aufbauen und in Hitzeperioden die Temperatur senken kann. Natürlich wird dieser Umbau des Waldes viele Jahre dauern, wird außerdem sehr teuer und zuerst nicht unbedingt wirtschaftlich sein. Aber es gibt keine Alternative dazu, wenn das Waldsterben gestoppt werden soll.

Aber selbst im ganz kleinen kann jeder Einzelne etwas für den Wald tun, indem er die heimische Forstwirtschaft und besonders die ökologische Waldbewirtschaftung unterstützt, sich für den Naturschutz einsetzt und sparsam mit Holz-und Papierprodukten umgeht.

 

Banner Content

Verwandte Beiträge

Keine verwandten Beiträge vorhanden

bienenberg-blog.ch – Ihr Blog

Herzlich Willkommen auf dem Blog bienenberg-blog.ch! Bei uns finden Sie spannende und aktuelle News, interessante Beiträge über Gesundheit, Pflanzen und Tiere. Außerdem haben wir auch hilfreiche Tipps und Trends aus aktuellen Forschungen parat.